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Yoga & Sport


Herz-Kreislauf-Training – Muskelaufbau – Entspannung


Ashtanga Yoga sehe ich als eine gute Ergänzung zum Standard-Training. Gerade deshalb, weil die Leistung hier in den Hintergrund rückt und Leistungsdruck und Stress bewusst wahrgenommen werden. Ein gesundes Maß wird erreicht (sicher ein zentrales Thema im Yoga) und neue Möglichkeiten der Bewegung und Veränderung entstehen.
Ich bin ganz einfach glücklich und fühle mich wohl.

Yoga Therapie ist eine gute Methode mit diversen Sportverletzungen, sowie mit Rückenproblemen, Migräne und Schlafstörungen umzugehen.

  1. Das Sonnengebet, mit dem Ashtanga-Yoga beginnt, bietet optimales Warm-Up für die Muskeln, Herz & Kreislauf. Etwa 40% der Skelettmuskulatur werden beansprucht.
  2. Der Puls erreicht eine gewünschte „Trainingsfrequenz“.
  3. Ashtanga Yoga erhöht durch die Aktivierung der Bandhas, durch den Fluss der Bewegung und Atmung das Lungenvolumen sowie die Sauerstoffaufnahme in den Muskel und im Gehirn.
  4. Fokus/Drishti (Blickrichtungen im Einklang mit der Bewegung) erhöhen die Konzentration und Koordination.
  5. Die vielen Gleichgewichts-Übungen trainieren die Tiefen-Muskulatur und entwickeln ein Bewusstsein dafür.
  6. Die Stellungen (Asanas) im Yoga sind isometrisches Training, (d.h. der Muskel wird nicht bewegt, sondern ein Druck oder Zug für mehrere Sekunden gehalten). Regelmäßiges Praktizieren der Asanas bzw. bestimmter Asanas in der Yoga-Therapie (bei Verletzungen) fördert das gewünschte Muskelwachstum und Kraft-Ausdauer-Aufbau trotz geringem Zeitaufwand.
  7. In Ashtanga Yoga (und Yoga allgemein) spielt die Gravitation die entscheidende Rolle. Man lernt mit der Schwerkraft optimal und entsprechend der eigenen Beweglichkeit und Kraft umzugehen. Es geht um Anspannen und Loslassen, um Fallen und Gegensteuern. Bei gleichmäßiger Atmung tritt eine Entspannung ein.
  8. Stellungen, die einem schwer fallen, sollen länger gehalten werden. Übungen werden immer symmetrisch ausgeführt und dadurch ein Gleichgewicht im Muskelaufbau erzeugt.
    (Sicherlich ein wichtiges Thema für Becken, Schultern und Wirbelsäule.)
  9. Pranayama ist ein wesentlicher Teil von Yoga. Die vielen Atemübungen wirken entspannend, erhöhen das Lungenvolumen und die Sauerstoffzufuhr. Regelmäßiges Üben wirkt stabilisierend auf Laktatwerte und Stoffwechsel.
  10. Das Gehirn wird besser mit Sauerstoff versorgt und durch Koordinationsübungen vernetzen sich Synapsen. Das verändert die Wahrnehmung.
  11. Tiefer Atem und Bewegung führen zu besserer Schlafqualität.

© Natasa Cvetkovic 2007